Kartenzahlung verstehen: So funktioniert bargeldloses Bezahlen im Geschäft
Immer mehr Kundinnen und Kunden bezahlen lieber mit Karte oder Smartphone statt mit Bargeld. In Deutschland zählt Bargeld zwar noch zu den beliebtesten Zahlungsmitteln, doch der Trend geht klar zum bargeldlosen Bezahlen. Bereits vier von zehn Befragten einer Bundesbank-Studie bevorzugen Kartenzahlungen, wenn sie die Wahl haben. Debitkarten – allen voran die Girocard – sind heute nach Bargeld das zweithäufigste Zahlungsmittel. Für stationäre Händler im Einzelhandel und in der Gastronomie bedeutet das: Wer keine Kartenzahlung anbietet, läuft Gefahr, Umsatz zu verlieren, weil Kundschaft ohne ausreichend Bargeld sonst auf den Kauf verzichten muss.
Doch wie funktioniert die Kartenzahlung im Geschäft eigentlich genau? Welche Kartenarten und Technologien gibt es? Und welche Vorteile bringt bargeldloses Bezahlen für Ihr Unternehmen? In diesem Ratgeber erklären wir verständlich die Grundlagen der Kartenzahlung am Point of Sale (POS) – von Girocard über Kreditkarte bis kontaktloses Bezahlen. Sie erfahren Schritt für Schritt, was beim Bezahlvorgang zwischen Karte, Kartenterminal, Payment Service Provider, Acquirer und Issuer passiert. Wir definieren wichtige Begriffe praxisnah und beantworten typische Fragen zu Kosten, Sicherheit und Abrechnung. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche Vorteile Kartenzahlung bietet und wie Sie mit den Lösungen von GH Payment – von modernen Kartenterminals bis hin zu kompletten POS-Systemen – bargeldloses Bezahlen einfach und zuverlässig in Ihrem Geschäft einführen können.
(Hinweis: In diesem Artikel verwenden wir die Sie-Form zur Ansprache und beziehen uns auf Händler im stationären Einzelhandel und der Gastronomie in Deutschland.)
Kartenzahlung verstehen: So funktioniert bargeldloses Bezahlen im Geschäft
Bargeldlos zu kassieren ist heute einfacher denn je, denn es stehen mehrere gängige Zahlungsarten zur Verfügung. Im Laden sollten Sie idealerweise alle wichtigen Kartentypen akzeptieren, damit kein Kunde wegen fehlender Zahlungsoptionen den Einkauf abbrechen muss. Die drei Grundpfeiler der Kartenzahlung im Geschäft sind die Girocard (früher EC-Karte), internationale Debit- und Kreditkarten (z.B. Visa, Mastercard) sowie das kontaktlose Bezahlen, zunehmend auch per Smartphone.
Girocard (EC-Karte)
Die Girocard – oft noch umgangssprachlich EC-Karte genannt – ist das beliebteste elektronische Zahlungsmittel in Deutschland. Rund 97 % der Deutschen über 16 Jahren besitzen eine Girocard. Diese Karte ist mit dem Girokonto verknüpft und belastet bei Zahlung sofort das Konto (daher der Begriff Debitkarte). Im Alltag, selbst bei kleineren Beträgen, wird die Girocard millionenfach eingesetzt und die Anzahl der Girocard-Zahlungen steigt seit Jahren kontinuierlich. Für Händler ist die Akzeptanz der Girocard praktisch ein Muss, da fast jede*r Kunde eine solche Karte im Portemonnaie hat.
Wissenswert: Einige Banken geben Girocards aus, die nur national in Deutschland funktionieren (ohne Co-Badge für Ausland). Moderne Terminals – wie die von GH Payment – akzeptieren jedoch alle Girocards zuverlässig. Bei Girocard-Zahlungen kann je nach Verfahren die PIN-Eingabe erforderlich sein (elektronisches Cash) oder eine Unterschrift (ELV-Verfahren). Die PIN-basierte Zahlung wird online vom Bankensystem autorisiert und ist für Händler garantiert, während das unterschriebene Lastschriftverfahren ein gewisses Ausfallrisiko birgt, falls das Konto des Kunden nicht gedeckt ist.
Kreditkarten und Debitkarten (Visa, Mastercard & Co.)
Kreditkarten wie Visa, Mastercard, American Express & Co. sind weltweit gängige Zahlungsmittel und gewinnen auch in Deutschland an Bedeutung. Etwa 36 Millionen Kreditkarten sind in Deutschland im Umlauf. Kreditkarten bieten Kund:innen den Vorteil eines Kreditrahmens – der Betrag wird erst später vom Kartenanbieter in Rechnung gestellt. Für Händler bedeutet die Akzeptanz von Kreditkarten Zugang zu weiteren Kundengruppen, insbesondere internationaler Kundschaft oder Geschäftsleuten, die bevorzugt mit Kreditkarte zahlen. Auch Online-Einkäufe und Hotel-/Mietwagenbuchungen haben zur größeren Verbreitung beigetragen.
Neben klassischen Kreditkarten gibt es inzwischen auch internationale Debitkarten von Visa oder Mastercard (z.B. Visa Debit, Mastercard Debit). Diese funktionieren ähnlich wie Kreditkarten, belasten das Konto aber sofort. Der Vorteil für Händler: Solche Debitkarten werden weltweit akzeptiert, ähnlich einer Kreditkarte, aber ohne dass der Kunde einen Kredit aufnimmt. In der Praxis sollten Sie sowohl Girocard als auch Visa/Mastercard (ob Debit oder Credit) akzeptieren – so sind Sie für alle Kundenwünsche gerüstet.
Kontaktloses Bezahlen (NFC & Smartphone)
Das kontaktlose Bezahlen per NFC-Chip hat sich in den letzten Jahren rasant verbreitet. Bei Karten erkennen Sie es am Wellensymbol (〰️) auf Karte und Terminal. Kunden müssen ihre Karte nur kurz ans Lesegerät halten, oft genügt ein Abstand von ein paar Zentimetern. Beträge bis 50 € können in der Regel ohne PIN-Eingabe kontaktlos bezahlt werden – das Terminal signalisiert nach 1–2 Sekunden die erfolgreiche Transaktion. Höhere Summen werden durch PIN (oder selten Unterschrift) freigegeben, genau wie bei einer regulären Kartenzahlung.
Immer mehr Kunden nutzen auch Smartphones oder Smartwatches zum Bezahlen. Dienste wie Apple Pay oder Google Pay sind mit einer Kredit- oder Debitkarte verknüpft. Hält der Kunde sein Handy oder die Uhr ans Terminal, funktioniert dies technisch wie eine kontaktlose Kartenzahlung – nur dass anstelle der physischen Karte ein digitales Wallet genutzt wird. Der Vorteil für den Kunden: man hat das Zahlungsmittel immer dabei, sogar im Handy. Für den Händler ist kein Unterschied spürbar: Jeder moderne Kartenleser von GH Payment unterstützt NFC und damit sowohl Kontaktlos-Karten als auch mobile Zahlungen.
Vorteile des kontaktlosen Bezahlens: Es ist schnell, bequem und hygienisch. Ohne PIN-Eingabe dauert eine Karte-oder-Handy-Zahlung nur rund 15 Sekunden, deutlich weniger als eine Barzahlung mit ~22 Sekunden. Gerade in Stoßzeiten verkürzt dies Warteschlangen und verbessert das Kundenerlebnis.
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So funktioniert die Kartenzahlung: Der technische Ablauf am POS
Eine Kartenzahlung läuft im Geschäft vollautomatisch in wenigen Sekunden ab. Dennoch sind mehrere Parteien beteiligt, um einen reibungslosen Zahlungsfluss zu gewährleisten. Im Folgenden beleuchten wir Schritt für Schritt, was passiert, wenn Ihre Kundschaft mit Karte zahlt – vom Kartenlesegerät über die Zahlungsnetzwerke bis zur Gutschrift auf Ihrem Konto.
1. Kunde hält die Karte oder das Smartphone ans Terminal
Jede Kartenzahlung beginnt mit dem Kunden, der sein Zahlungsmittel präsentiert. Entweder wird die Karte in das Terminal gesteckt (Chip) oder kontaktlos per NFC davor gehalten. Auch das Bezahlen per Smartphone (z.B. mit Apple Pay/Google Pay) folgt demselben Prinzip. Das Kassensystem übergibt den Rechnungsbetrag an das Kartenterminal, woraufhin dieses den Bezahlvorgang startet. Gegebenenfalls muss der Kunde den Vorgang autorisieren – bei Beträgen über 50 € durch Eingabe seiner PIN (oder selten Unterschrift), bei kleineren Beträgen erfolgt die Freigabe oft automatisch (z.B. kontaktlos ohne PIN).
2. Das Kartenterminal liest Daten aus und baut die Verbindung auf
Das Kartenterminal (Kartenlesegerät) übernimmt die Vermittlerrolle. Es liest die notwendigen Karteninformationen aus dem Chip (bzw. Magnetstreifen, falls altmodisch) und stellt eine Online-Verbindung her. Moderne Terminals sind über Internet (LAN/WLAN oder eingebaute SIM-Karte) mit dem Zahlungsnetz verbunden. Die übermittelten Daten (z.B. Kartennummer, Gültigkeit, Betrag) werden dabei stark verschlüsselt übertragen, um sensible Kundendaten zu schützen. Das Terminal schickt die Transaktionsanfrage in Echtzeit an den zuständigen Zahlungsdienstleister bzw. die acquiring-Seite.
Hinweis: Um Kartenzahlungen anzubieten, benötigen Händler einen gültigen Vertrag mit einem Payment Service Provider (PSP). Der PSP stellt die Anbindung an alle Karten-Netzwerke bereit und wickelt die Zahlungen technisch ab. GH Payment arbeitet z.B. mit führenden Zahlungsdienstleistern zusammen und übernimmt für Sie die Einrichtung aller erforderlichen Akzeptanzverträge – so müssen Sie sich um die technischen Details nicht sorgen.
3. Payment Service Provider leitet die Transaktion weiter
Ihr Payment Service Provider bzw. das System des Acquirers erhält nun die Transaktionsdaten vom Terminal. Hier wird die Anfrage über das jeweilige Kartennetzwerk an die richtige Stelle geleitet: Bei einer Girocard-Zahlung etwa über das deutsche Debitkartensystem (oder ggf. über Co-Badge-Netzwerke wie Maestro/V-Pay, falls relevant), bei Kredit-/Debitkarten über das Visa- oder Mastercard-Netz etc. Letztlich landet die Anfrage immer bei der Bank, die die Karte ausgegeben hat – dem Issuer.
4. Prüfung durch Issuer und Autorisierung
Die Issuer-Bank (Kartenherausgeber) prüft nun in Sekundenschnelle verschiedene Kriterien: Ist die Karte gültig und nicht gesperrt? Ist das Konto ausreichend gedeckt bzw. liegt der Kreditrahmen im Limit? Stimmen die Sicherheitsmerkmale (z.B. PIN, Kartenprüfnummer) überein? Sind keine Verdachtsmomente auf Betrug gegeben? Wenn alles in Ordnung ist, gibt der Issuer die Zahlung frei – dieser Vorgang heißt Autorisierung. Die Autorisierungsfreigabe läuft über das Kartennetz zum Acquirer/PSP und weiter bis zum Terminal, das dann z.B. „Zahlung genehmigt“ anzeigt. Jetzt erhält der Händler bereits die Bestätigung, dass die Zahlung erfolgreich war.
Wichtig: Ist die Transaktion autorisiert, bedeutet das für Sie als Händler Zahlungssicherheit in Echtzeit. Bei PIN-basierten Zahlungen wie Girocard oder Kreditkarte liegt in der Autorisierung bereits eine Zahlungszusage der Bank vor – Ihr Geld ist Ihnen also sicher. (Bei Kreditkarten kann es zwar in Ausnahmefällen zu Rückabwicklungen kommen, etwa bei Betrugsfällen, doch beim EMV-Chip und PIN sind derartige Risiken minimal.)
5. Abrechnung und Gutschrift des Betrags
Nach der erfolgreichen Autorisierung ist der Kauf für den Kunden abgeschlossen – er erhält eine Quittung und kann seine Ware mitnehmen. Im Hintergrund erfolgt nun die Abrechnung zwischen den beteiligten Stellen. Alle Transaktionen des Tages werden typischerweise vom Acquirer gebündelt (Clearing), mit den Issuer-Banken abgeglichen und schließlich gegenverrechnet. Beim sogenannten Settlement überweist der Acquirer den entsprechenden Betrag abzüglich der vereinbarten Gebühren an den Händler. Je nach Anbieter erhalten Sie Ihre Auszahlung zeitnah – oft bereits am nächsten Bankarbeitstag – auf Ihr hinterlegtes Geschäftskonto. Gute Payment-Anbieter stellen Ihnen dabei transparente Abrechnungsberichte zur Verfügung, in denen Sie alle Transaktionen und Gebühren nachvollziehen können.
Begriffe kurz erläutert: Ein Acquirer (Händlerbank) ist das Institut, das für den Händler die Kartenzahlungen abwickelt und die Gelder entgegen nimmt. Ein Issuer (kartenausgebende Bank) ist die Bank des Kunden, die die Kredit- oder Debitkarte herausgegeben hat. Acquirer und Issuer stehen über die Kartensysteme in Verbindung, um Autorisierungen und Abrechnungen durchzuführen.
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Wichtige Begriffe rund um Kartenzahlung – einfach erklärt
Damit Sie im “Kartendschungel” den Durchblick behalten, finden Sie hier die wichtigsten Fachbegriffe zur Kartenzahlung – kurz und verständlich definiert:
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Point of Sale (POS):
Bedeutet Verkaufsort – im stationären Handel ist damit die Kasse bzw. Ihr Ladengeschäft gemeint. Kartenzahlungen am POS sind Zahlungen, die direkt vor Ort im Geschäft erfolgen (im Gegensatz zu Online-Zahlungen). -
Kartenterminal (Kartenlesegerät):
Elektronisches Gerät zur Annahme von Kartenzahlungen, auch EC-Gerät oder POS-Terminal genannt. Das Terminal liest die Kartendaten aus, überträgt den Zahlungsbetrag verschlüsselt an den Zahlungsdienstleister und bestätigt die Zahlung innerhalb von Sekunden. Moderne Terminals unterstützen Chip- und Kontaktlos-Funktion sowie ggf. den Druck von Belegen. -
Girocard (EC-Karte):
Debitkarte, die an ein Girokonto gekoppelt ist und hauptsächlich in Deutschland verwendet wird. Bei Zahlung mit Girocard wird der Betrag kurzfristig vom Konto des Kunden abgebucht. Die Girocard ist das verbreitetste bargeldlose Zahlungsmittel hierzulande (etwa 97 % der Deutschen ab 16 Jahren besitzen eine). -
Debitkarte:
Oberbegriff für Zahlungskarten, bei denen Belastungen sofort vom verknüpften Konto abgebucht werden. Girocards sind Debitkarten. Auch Visa- oder Mastercard-Debitkarten gehören dazu – sie funktionieren weltweit ähnlich wie Kreditkarten, belasten das Konto aber direkt. -
Kreditkarte:
Zahlungskarte mit Kreditfunktion. Der Kartenanbieter (Issuer-Bank) gewährt dem Karteninhaber einen Kreditrahmen; alle Umsätze werden typischerweise gesammelt einmal im Monat vom Kunden beglichen. Für den Händler bedeutet eine Kreditkartenzahlung, dass die Bank des Kunden den Betrag garantiert (nach Autorisierung), auch wenn der Kunde erst später zahlt. Kreditkarten werden international akzeptiert und ermöglichen z.B. Online-Kauf, Hotelbuchung etc. -
NFC / Kontaktlos:
Near Field Communication – Funktechnik, die für kontaktloses Bezahlen genutzt wird. Karte und Terminal (oder Smartphone und Terminal) tauschen Daten über sehr kurze Distanz (einige Zentimeter) aus, sodass keine physische Schnittstelle (Chipleser) notwendig ist. Kontaktlos-Zahlungen sind besonders schnell und bequem, v.a. für Kleinbeträge unter 50 € (ohne PIN-Eingabe). -
PIN:
Persönliche Identifikationsnummer des Karteninhabers, in Deutschland meist 4-stellig. Die PIN dient zur Authentifizierung der Karte bei der Zahlung – quasi die Unterschrift in Zahlenform. Nur wer die richtige PIN kennt, kann die Karte verwenden. Bei Kartenzahlungen am POS wird die PIN verschlüsselt geprüft und nicht im Terminal gespeichert. -
Payment Service Provider (PSP):
Wörtlich Zahlungsdienstleister. Ein PSP ist ein Dienstleister oder eine Bank, die für den Händler die Kartenzahlungen abwickelt. Der PSP stellt also die Verbindung zu den Banken und Kartennetzwerken her und sorgt dafür, dass die Zahlungen sicher verarbeitet und Ihrem Konto gutgeschrieben werden. Mit einem einzigen PSP-Vertrag können Händler in der Regel viele verschiedene Kartenmarken akzeptieren. -
Acquirer:
Auch Acquiring Bank genannt. Das ist die Bank oder das Finanzinstitut, das für den Händler die Kartenzahlung annimmt und abrechnet. Der Acquirer ermöglicht es Ihnen als Händler, Kreditkartenzahlungen und andere Karten zu akzeptieren. Er übernimmt die Autorisierung und später die Auszahlung des Betrags an Sie (abzüglich Gebühren). -
Issuer:
Die ausgebende Bank des Karteninhabers (Kunden). Der Issuer stellt die Karte aus und führt das Kartenkonto. Bei einer Zahlung prüft der Issuer die Kunden-Daten (Guthaben, Kreditlimit etc.) und gibt die Transaktion frei oder lehnt sie ab. Im Vier-Augen-Prinzip der Zahlungssysteme kommuniziert der Issuer mit dem Acquirer über das jeweilige Kartennetzwerk.
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Vorteile von Kartenzahlung für Händler
Warum lohnt es sich, Kartenzahlung im Laden anzubieten? Hier sind die wichtigsten Vorteile für Ihr Geschäft auf einen Blick:
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Höhere Umsätze & mehr Spontankäufe:
Kunden geben nachweislich mehr Geld aus, wenn sie nicht durch vorhandenes Bargeld limitiert sind. Kartenzahlung fördert Impulskäufe – niemand muss einen Einkauf abbrechen, nur weil das Bargeld nicht reicht. So entgehen Ihnen keine Umsätze. Tatsächlich berichten viele Händler, dass mit Kartenzahlung der Umsatz spürbar stieg. -
Schnellerer Bezahlvorgang & kürzere Wartezeiten:
Kartenzahlungen sind meist in Sekunden abgeschlossen. Das umständliche Zählen von Münzen und Herausgeben von Wechselgeld entfällt – das beschleunigt den Kassiervorgang deutlich. In Stoßzeiten verkürzt sich die Schlange, und Sie können mehr Kunden in gleicher Zeit bedienen. -
Weniger Bargeldaufwand & geringere Kosten:
Wenn mehr Kunden mit Karte zahlen, haben Sie weniger Bargeld im Umlauf. Das bedeutet: kein fehlendes Wechselgeld, weniger aufwändiges Kassenzählen abends und geringere Bankeinzahlungen. Sie sparen Zeit und Aufwand bei der Bargeldverwaltung. Zudem sinkt das Risiko von Kassenfehlern oder Differenzen in der Tagesabrechnung – die Kartenzahlungen werden digital genau erfasst. -
Mehr Sicherheit im Geschäft:
Weniger Bargeld bedeutet auch weniger Diebstahlrisiko (eine leere Kasse ist kein attraktives Ziel für Einbrecher) und keine Gefahr durch Falschgeld. Auch für Kunden bieten Kartenzahlungen Sicherheit: Durch PIN oder Chip-Technologie sind sie vor Fälschungen besser geschützt als Bargeld. Außerdem erhalten Kunden bei Kreditkartenzahlungen teils einen zusätzlichen Käuferschutz bei Betrugsfällen. -
Höhere Kundenzufriedenheit:
Ihre Kunden schätzen die Flexibilität, wählen zu können, wie sie bezahlen. Kartenzahlung erspart vielen den Gang zum Geldautomaten und erhöht das Service-Erlebnis. Gerade jüngere Menschen erwarten heute, überall mit Karte oder Smartphone zahlen zu können – wenn Sie diesen Wunsch erfüllen, steigern Sie die Loyalität Ihrer Kundschaft. -
Hygiene & Komfort:
Gerade in Zeiten höherer Hygienebewusstheit (z.B. während Pandemien) ist kontaktloses Bezahlen beliebt, weil es den direkten Kontakt minimiert. Kein Austausch von Münzen und Scheinen bedeutet weniger Keime an den Händen. Kunden empfinden Kartenzahlung zudem als komfortabel – ein Tap mit der Karte oder dem Handy genügt. -
Neue Kundenkreise erschließen:
Durch Kartenzahlung sprechen Sie einen größeren Kundenkreis an. Touristen oder internationale Gäste haben oft kein oder wenig Bargeld dabei – mit Kartenzahlung sind Sie für sie gerüstet. Auch spontane Laufkundschaft mit wenig Bargeld in der Tasche kauft eher, wenn Kartenzahlung möglich ist. Insgesamt wirken Sie modern und kundenorientiert, was Ihr Image verbessert.
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Kosten & Gebühren: Was kostet die Kartenzahlung für Händler?
Eine häufige Frage lautet: „Lohnt sich Kartenzahlung überhaupt bei den Gebühren?“ Die gute Nachricht: Kartenzahlung ist heute auch für kleine Betriebe erschwinglich. Die Kosten lassen sich in fixe und variable Komponenten aufteilen:
1. Fixe Kosten – Terminal & Grundgebühr
In der Regel nutzen Händler ein Kartenterminal im Mietmodell. Je nach Gerätetyp und Anbieter liegt die Miete bei etwa 10–30 € pro Monat. Darin enthalten sind meist Software-Updates, technischer Support und bei mobilen Terminals auch die Daten-SIM und Konnektivität. Alternativ ist auch Kauf eines Terminals möglich – das lohnt sich aber meist nur bei sehr langfristiger Nutzung, zumal man sich dann selbst um Updates, Wartung oder Ersatzgeräte kümmern muss. Oft fällt einmalig eine Einrichtungsgebühr an (Installation/Schulung), typisch sind ca. 30–150 € – manche Anbieter verzichten darauf oder erlassen sie in Aktionen.
2. Variable Kosten – Transaktionsgebühren (Disagio):
Für jede durchgeführte Kartenzahlung zahlt der Händler eine kleine Gebühr. Diese setzt sich meist aus einem Festbetrag pro Vorgang und einem prozentualen Anteil vom Umsatz zusammen. Der feste Transaktionsbetrag liegt typischerweise zwischen 0,05 € und 0,20 € pro Zahlung. Der prozentuale Anteil wird als Disagio bezeichnet. Er hängt von der Kartenart ab: Bei Girocard-Zahlungen beträgt das Disagio meist nur ca. 0,2–0,25 % vom Umsatz. Bei Kreditkarten liegt es je nach Anbieter und Karte ungefähr zwischen 0,7 % und 3 %. Beispiel: Bei 50 € Umsatz mit Kreditkarte können rund 0,60 € (1,2 %) an Gebühr anfallen. Wichtig: Als Händler tragen Sie diese Kosten, Kundinnen und Kunden zahlen keine Extra-Gebühr für die Kartenzahlung (ein Aufschlag auf den Kaufbetrag ist im Euroraum bei Verbraucherkarten nicht zulässig).
3. Sonstige Kosten:
In Einzelfällen können weitere Gebühren anfallen, etwa für Chargebacks/Rücklastschriften (wenn eine Kartenzahlung nachträglich storniert oder nicht einlösbar ist) oder optionale Services (z.B. Währungsumrechnung bei Fremdwährungs-Karten, bestimmte Berichtstools). Gute Anbieter halten solche Posten transparent und gering. Achten Sie auf Verträge ohne versteckte Kosten – z.B. können bei manchem Anbieter extra Gebühren für obligatorische Software-Updates oder vorzeitige Vertragskündigung anfallen.
Kosten-Beispiel:
Ein kleines Ladengeschäft mit 10.000 € Kartenumsatz im Monat und einem durchschnittlichen Disagio von ~1 % würde etwa 100 € an Transaktionsgebühren zahlen – das sind nur 3–4 € pro Tag. Dem stehen die erhöhten Umsätze und eingesparten Aufwände durch Kartenzahlung gegenüber, die den Betrag meist mehr als wettmachen.
Heutzutage bieten viele Zahlungsanbieter transparente Paketlösungen an. Einige haben Flatrate-Modelle (z.B. ein fester Prozentsatz ohne Grundgebühr, unabhängig von der Kartenart), andere bieten umsatzabhängige Staffeln oder All-inclusive-Pakete. Hier lohnt ein Vergleich. GH Payment setzt auf faire und transparente Preise ohne versteckte Kosten – so wissen Sie genau, womit Sie rechnen können.
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Sicherheit & Ausfallschutz: Wie sicher ist Kartenzahlung im Geschäft?
Technische Sicherheit: Moderne Kartenzahlungssysteme gelten als sehr sicher. Dank EMV-Chip und PIN-Eingabe sind Karten nahezu fälschungssicher – im Gegensatz zum alten Magnetstreifen kann ein Chip nicht einfach kopiert werden. Jede Transaktion wird über gesicherte Verbindungen mit hohen Verschlüsselungsstandards übertragen. Die Karten-Terminals und Netzbetreiber unterliegen strengen Zertifizierungen (z.B. PCI-DSS), um Datenschutz und Datensicherheit zu gewährleisten. Als Händler müssen Sie keine sensiblen Kundendaten speichern; die Abwicklung übernimmt der Payment Provider. Fälle von Kartenbetrug im präsenten Zahlungsverkehr (also im Laden) sind dadurch heutzutage extrem selten. Zusätzlich sind Ihre Einnahmen durch das Autorisierungsverfahren geschützt – bei korrekter PIN-Eingabe und gültiger Autorisierung ist das Zahlungsausfallrisiko praktisch Null.
Schutz der Kunden: Auch für Verbraucher ist die Kartenzahlung im Laden sicher. Bei kontaktlosen Kleinbeträgen ohne PIN gibt es Limitierungen (max. 50 € pro Vorgang, kumulative Limits), die das Risiko bei Kartenverlust begrenzen. Die meisten Banken bieten Benachrichtigungen in Echtzeit bei Kartenzahlungen an, sodass Kunden ungewöhnliche Aktivitäten sofort bemerken können. Zudem haben Kreditkarteninhaber oft einen Käuferschutz: Im Betrugsfall oder bei Fehlern können sie Transaktionen beanstanden und bekommen ihr Geld erstattet. All das schafft Vertrauen in die Kartenzahlung.
Ausfallschutz im Betrieb: „Was, wenn das Terminal oder die Verbindung ausfällt?“ – Diese Sorge haben viele Händler. Zum Glück sind Systemausfälle selten. Die Netzbetreiber und Provider erreichen in der Regel Verfügbarkeiten von über 99 %. Dennoch lohnt es, vorbereitet zu sein: – Duale Verbindungswege: Viele Terminals können über Ethernet/WLAN und Mobilfunk funken. Fällt z.B. Ihr Internet aus, schaltet das Gerät automatisch auf das integrierte 4G-Mobilfunknetz um und hält den Betrieb aufrecht. – Mobile Reserve: Es kann sinnvoll sein, ein zweites mobiles Terminal als Backup bereitzuhalten – gerade für Gastronomie oder bei hohem Transaktionsvolumen. So haben Sie bei Defekt oder Wartung eines Geräts sofort Ersatz zur Hand. – Offline-Lösungen: In Ausnahmefällen (z.B. großer Netzausfall) können bestimmte Zahlungen auch offline angenommen und später verbucht werden. Etwa bieten einige Terminals das elektronische Lastschriftverfahren (ELV) mit Unterschrift als Fallback, falls die Online-PIN-Prüfung nicht möglich ist. Dies sollte aber nur im Notfall genutzt werden, da hier das Risiko eines geplatzten Lastschrifts besteht. – Support und Service: Entscheiden Sie sich für einen zuverlässigen Payment-Anbieter mit gutem Support. Bei GH Payment steht Ihnen z.B. eine technische Hotline zur Verfügung, die bei Störungen schnell hilft, und wir sorgen im Bedarfsfall für den zügigen Austausch von Geräten. So minimieren Sie Ausfallzeiten.
Unterm Strich ist Kartenzahlung am POS sehr ausfallsicher und sicher. Mit der richtigen Hardware (z.B. Terminals mit Akku und Mobilfunk) können Sie sogar bei Stromausfall oder Internetproblemen weiter kassieren. Die Vorteile überwiegen deutlich gegenüber eventuellen Restrisiken.
Sicherheit steht bei uns an erster Stelle:
Abrechnung & Transparenz: Wie erfolgt die Abrechnung der Kartenzahlungen?
Auszahlungszeitpunkt: In der Regel erfolgen Auszahlungen sehr zeitnah. Die meisten Payment-Anbieter überweisen die gesammelten Kartenzahlungen täglich oder wöchentlich auf Ihr Geschäftskonto. Oft erhalten Sie bereits am nächsten Werktag alle Umsätze gutgeschrieben, die Sie am Vortag per Karte erzielt haben. Bei einigen Modellen erfolgt die Gutschrift zwei Werktage später – länger müssen Sie aber normalerweise nicht auf Ihr Geld warten. So halten Sie Ihre Liquidität im Griff. Die Abrechnung läuft dabei automatisiert im Hintergrund über den Acquirer: Dieser sammelt alle Tageseinnahmen Ihrer Kartenzahlungen, verrechnet die Gebühren und überweist Ihnen den Netto-Betrag.
Abrechnungsbelege & Kontoauszüge: Gute Zahlungsdienstleister sorgen für transparente Abrechnungsbelege. Das bedeutet: Sie erhalten z.B. tägliche Abrechnungsberichte (als PDF oder im Online-Portal) mit der Auflistung aller Transaktionen des Tages. So können Sie exakt nachvollziehen, welche Zahlung mit welcher Karte erfolgt ist, inkl. Datum, Uhrzeit, Betrag und Autorisierungs-Code. Üblicherweise sehen Sie auf Ihrem Bankkonto entweder eine Gesamtsumme pro Auszahlungszeitraum (z.B. Tagesumsatz Karten) oder getrennte Summen nach Kartenarten. Die Details dazu finden Sie im mitgelieferten Bericht. Moderne Systeme bieten auch Online-Dashboards, in denen Sie tagesaktuell Ihre Umsätze einsehen können.
Buchhaltung & Steuern: Die Einnahmen aus Kartenzahlungen lassen sich meist einfacher verbuchen als Bargeld, da jede Transaktion digital erfasst ist. Viele Kassensysteme (z.B. von GH Payment) können Kartenzahlungen direkt zuordnen und entsprechende Berichte für die Buchhaltung erzeugen. Die Gebühren für Kartenzahlung sind für Sie als Betrieb übrigens als Betriebsausgaben absetzbar (i.d.R. unter Zahlungsmittelgebühren verbucht). Durch die detaillierten Abrechnungen behalten Sie stets die Kontrolle über Kosten und Erlöse.
Transparenz und Nachvollziehbarkeit: Ein professioneller Payment-Anbieter zeichnet sich durch klare, transparente Abrechnung aus. Achten Sie darauf, dass Sie alle Kostenposten nachvollziehen können – vom Disagio bis zu eventuellen Zusatzgebühren – und dass Ihnen kein Sammelposten ohne Erläuterung berechnet wird. Bei GH Payment legen wir großen Wert auf Transparenz: Sie erhalten vollständige Abrechnungsunterlagen und haben bei Fragen jederzeit einen Ansprechpartner. So gibt es keine bösen Überraschungen und Sie wissen genau, was mit Ihren Kartenzahlungen passiert.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet die Kartenzahlung im Geschäft?
Kartenzahlungen verursachen für Händler je nach Anbieter geringe Gebühren: In der Regel unter 1 % des Umsatzes (z.B. ~0,2 % bei Girocards, ~1–2 % bei gängigen Kreditkarten) plus wenige Cent pro Transaktion. Oft wird eine Terminalmiete von 10–30 € pro Monat berechnet. Kunden selbst zahlen keine Gebühren – die Kosten sind im Preis für den Händler einkalkuliert.
Wie sicher sind Kartenzahlungen am POS?
Sehr sicher. Kartentransaktionen werden über verschlüsselte Verbindungen abgewickelt und durch Chip-&-PIN-Technologie geschützt. Bei korrekter PIN-Eingabe ist garantiert, dass das Geld auf Ihrem Konto ankommt. Fälle von Betrug im Laden sind extrem selten geworden. Auch kontaktlose Zahlungen sind sicher – für Kleinbeträge ohne PIN gibt es niedrige Höchstgrenzen, um Missbrauch zu begrenzen.
Wann erhält der Händler sein Geld?
In der Regel sehr schnell. Meist überweist der Acquirer die Summe aller Kartenzahlungen spätestens nach 1–2 Werktagen auf das vom Händler hinterlegte Konto. Viele Anbieter bieten eine tägliche Auszahlung an: Die Umsätze vom heutigen Tag sind dann bereits morgen auf Ihrem Konto. So müssen Sie nicht lange auf Ihr Geld warten.
Welche Karten sollte ein Geschäft akzeptieren?
Am besten alle wichtigen Kartentypen: Girocard (EC-Karte) ist in Deutschland ein Muss, da fast jeder eine besitzt. Zusätzlich sollten Kreditkarten wie Visa und Mastercard akzeptiert werden – damit bedienen Sie auch internationale und zahlungskräftige Kunden. Moderne Terminals erlauben ohnehin die Akzeptanz von Girocards, Debitkarten und Kreditkarten in einem. Auch kontaktlose Zahlungen* per Smartphone (Apple Pay, Google Pay) sind zu empfehlen, da immer mehr Kunden das nutzen.
Worin besteht der Unterschied zwischen Girocard und Kreditkarte?
Die Girocard (Debitkarte) belastet direkt das Bankkonto des Kunden und ist primär in Deutschland verbreitet. Eine Kreditkarte räumt dem Kunden hingegen einen Kreditrahmen ein – die Bank des Kunden sammelt alle Zahlungen und stellt sie dem Kunden später in Rechnung. Für den Händler ist der Hauptunterschied bei der Zahlung: Girocard-Transaktionen sind sehr kostengünstig und werden sofort vom Konto des Kunden abgebucht, während Kreditkarten etwas höhere Gebühren haben können, da internationale Systeme und Leistungen (z.B. Zahlungsziel, Bonusprogramme) mit abgedeckt werden. Beide Kartentypen werden heute am POS ähnlich abgewickelt und vom Terminal gleich schnell verarbeitet.

